Silbersee 1 u. 2 Saugbaggerschiff „Sythen“
IMMER EINEN SCHRITT VORAUS

Seltenen Erden

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Quarzsand "Seltene Erden" !

Die Saugbaggerschiffe „Münsterland“ (oben) und „Sythen“ (unten) auf den Silbersee I, werden in den Nächsten 18 Jahren runde ca.  +  - 100  Millionen Tonnen Quarzsand fördern.Da es nicht überall auf der Welt Quarzsand gibt’s, zählen der Sand für deren „ohne“ zu dem "Seltene Erden"


Zwar ist diese Sorte „Seltene Erden“, gegenüber anderen Erden, die beschränkte Vorkommen haben z. b. s. nur bis zu zwischen 100 und 200 Jahren, ist der Quarzsand ( Halterner Sande) hier, bis zu 5000 Jahren Abbau bar.

 "Seltene Erden" ist eine höchst ungenaue Bezeichnung. Das Wort "selten" kommt in der Tat daher, dass die Lanthaniden zuerst in seltenen Mineralien entdeckt wurden, aber die Elemente selbst kommen nicht besonders selten vor; einige sind sogar sehr verbreitet. "Erde" ist ein alter chemischer Begriff für Oxyde, d. h. Verbindungen, welche Sauerstoff enthalten; die Seltenen Erden, die ja eigentlich Metalle sind, wurden zuerst in dieser Form entdeckt.

Auch die „Mondlandschaften“ rund um den Silbersee I, haben so manche Überraschen in Sachen „Seltene Erden“ zubieten

 

Die Seltene Erden hier haben alle einen eigenen Charakter ( sehe Fotos 2011).
Die chemischen Eigenschaften der Seltenen Erden, welche auf ihren Valenzelektronen beruhen, sind fast alle identisch. Wie kann man sie unterscheiden? Sie haben natürlich leicht unterschiedliche Gewichte, aber, was wichtiger ist, einige unter ihnen haben interessante Eigenschaften, die von den Unterschieden ihrer 4f-Elektronen kommen. Gadolinium (Gd) zum Beispiel ist das einzige Seltenerdelement, das Ferromagnetisch ist - d. h. es klebt an Magneten so wie Eisen. Lanthan ist der einzige Supraleiter unter ihnen; bei sehr niedrigen Temperaturen verliert es jeglichen Widerstand gegenüber Stromfluss.

Quelle: http://www.iap.uni-bonn.de/P2K/periodic_table/rare_earths.html